GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sat, 19 Jun 2021 07:26:09 +0200 Sat, 19 Jun 2021 07:26:09 +0200 TYPO3 EXT:news news-634 Thu, 03 Jun 2021 11:19:17 +0200 Mitgliederversammlung des KV Gelnhausen https://gew-main-kinzig.de/home/details/mitgliederversammlung-des-kv-gelnhausen0 Thema: Was kommt nach Corona? Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Wir laden dich und deine GEW-Kolleginnen und -Kollegen ganz herzlich zu unserer nächsten Mitgliederversammlung am 16.6.2021 (17 – 19 Uhr) ein.

Es soll thematisch um das „Danach“ der Corona-Pandemie gehen: Wie wird es um die öffentlichen Haushalte stehen und damit um die Finanzierbarkeit öffentlicher Aufgaben, zu denen ja auch als wichtiger Teil das Bildungswesen gehört? Wie müssen wir uns als GEWerkschafter_innen positionieren, welche Einflussmöglichkeiten haben wir bei den anstehenden Verteilungskämpfen?

Solche und ähnliche Fragen sollen bei der geplanten Veranstaltung thematisiert werden.

Als Referenten haben wir Dr. Kai Eicker-Wolf gewinnen können, den finanzpolitischen Referenten der GEW Hessen.

Wegen der immer noch schwierigen pandemischen Lage führen wir die Veranstaltung per Videokonferenz durch. Einen Teilnahmelink erhältst du nach Anmeldung hier.

Plakat

]]>
KV Gelnhausen aktuell Aktuelles
news-633 Sun, 30 May 2021 18:44:55 +0200 Ergebnis der Wahlen zum Gesamtpersonalrat für den MKK https://gew-main-kinzig.de/home/details/ergebnis-der-wahlen-zum-gesamtpersonalrat-fuer-den-mkk Große Mehrheit für die GEW sowohl bei den Beamtinnen und Beamten als auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Die GEW hat bei den Wahlen zum Gesamtpersonalrat im Main-Kinzig-Kreis bei den Beamtinnen und Beamten 64,75 Prozent der Stimmen erhalten und damit wieder ein sehr gutes Ergebnis erreicht. Auf den DLH entfielen 18,62 Prozent und auf den VBE 16,62 Prozent. Die Grafik zeigt das Wahlergebnis im Vergleich zu dem Ergebnis von 2016.

Bei den Angestellten entfielen 67,05 der Stimmen auf die GEW. Die restlichen Stimmen entfielen auf die Kandidatinnen und Kandidaten des DLH.

Damit entfielen 10 Sitze für Beamtinnen und Beamte und 2 Sitze für Angestelltenvertreterinnen und Angestelltenvertreter auf die GEW, insgesamt also 12 der 19 Sitze im GPRLL.

Als Vertreterinnen und Vertreter der GEW werden Anja Saling, Jörg Engels, Jürgen Rapp, Nicole Schleiff, Christiane Jarosch und Ingabritt Bossert aus dem GEW-Kreisverband Hanau, Heike Rickert-Fischer, Herbert Graf und Barbara Watteroth-Mann aus dem GEW-Kreisverband Gelnhausen und Pyrola Dittmar aus dem GEW-Kreisverband Schlüchtern dem neuen Gesamtpersonalrat angehören.

Vorsitzender des GPRLL ist Herbert Graf, Stellvertreterinnen Anja Saling und Heike Rickert-Fischer.

Die Angestellten werden von Brigitte Fuhrich und Bernd Steinlein vertreten, beide gehören dem GEW-Kreisverband Hanau an.

Corona hat auch bei den Personalratswahlen Spuren hinterlassen. Die Wahlbeteiligung ist gegenüber der letzten Wahl von 2016 bei den Beamtinnen und Beamten von 77 Prozent auf nur noch 67 Prozent gesunken. Bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sank die Wahlbeteiligung sogar von 67 Prozent auf nur noch 46 Prozent.

Die GEW bedankt sich bei den Wahlvorständen an den Schulen, die die Wahl trotz Corona möglich gemacht haben.

]]>
PR-Wahl 2021 KV Hanau aktuell Archiv ab 2009 Aktuelles
news-628 Sat, 20 Feb 2021 10:05:55 +0100 DGB gedenkt Opfern der rassistischen Morde in Hanau https://gew-main-kinzig.de/home/details/dgb-gedenkt-opfern-der-rassistischen-morde-in-hanau GEW vertreten durch Tony Schwarz, stellvertretender Landesvorsitzender, Jörg Engels, Kreisvorsitzender der GEW Hanau Anlässlich des ersten Jahrestages der rassistischen Morde in Hanau haben der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften den Opfern im Rahmen einer Kranzniederlegung gedacht, sowie mit einem antifaschistischen Stadtrundgang und der Enthüllung des Respektschildes der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus.“ am Gewerkschaftshaus ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Für die GEW nahmen der stellvertretende Landesvorsitzende, Tony Schwarz, und der Kreisvorsitzende der GEW Hanau, Jörg Engels, an der Veranstaltung teil.

Dazu erklärte Tanja Weigand, Regionsgeschäftsführerin des DGB Südosthessen: „Die rassistisch motivierten Morde an unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Hanau erfüllen uns mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben. Wir wollen heute ein Zeichen gegen das Vergessen setzen und mahnen.“ Aus Sicht des DGB ist zudem auch ein entschiedenes Handeln gegen Rassismus notwendig. „Wir brauchen einen noch breiteren Konsens darüber, dass Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben darf.

Der DGB Hessen-Thüringen fordert daher eine Antirassismus-Klausel für die Hessische Verfassung. Eine solche Klausel bedeutet eine Konkretisierung der Grundlagen der wehrhaften Demokratie und erhebt die Abwehr rassistischer Agitationen explizit zum Staatsauftrag.“, erläuterte Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen die Forderung.

Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall erklärte: „Ein Jahr nach dem rassistischem Attentat in Hanau erinnern und trauern wir um neun Menschen: Fatih, Ferhat, Gökhan, Hamza, Kaloyan, Mercedes, Said Nesar, Sedat, Vili.

Der Täter von Hanau war ein einzelner Täter, aber er war kein Einzeltäter. Diese menschenverachtende Tat hat zum wiederholten Mal gezeigt: In diesem Land können sich Menschen nicht gleichermaßen sicher fühlen. Das dürfen wir niemals hinnehmen. Es reicht nicht, kein Rassist zu sein. Wir müssen Antirassisten sein! Auch deshalb sind wir heute – gemeinsam und solidarisch hier in Hanau.“

]]>
KV Hanau aktuell Aktuelles
news-627 Fri, 19 Feb 2021 17:40:01 +0100 Info der GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat https://gew-main-kinzig.de/home/details/info-der-gew-fraktion-im-gesamtpersonalrat Orientierungspunkte im Dickicht der neuen Erlasse und Verordnungen Informationen für Personalräte, GEW-Vertrauensleute und Schulleitungen an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis

Inhalt:

  1. Wie geht es ab dem 22.2.2021 weiter? 
  2. Wechselunterricht nach den Gegebenheiten der Schule
  3. Notbetreuung
  4. Maskenpflicht und Hygieneplan 7.0
  5. Einzelregelungen
  6. Gesetzentwurf zur Änderung schulrechtlicher Regelungen
  7. Videoübertragung aus dem Unterricht
  8. Kinderbetreuung und Kinderkrankentage
  9. Erlass zur Vergütung von Mehrarbeit durch Distanzunterricht

1. Wie geht es ab dem 22. Februar weiter?

Grundlage für alle Neuregelungen ab dem 22. Februar 2021 ist das Ministerschreiben an alle Schulleiterinnen und Schulleiter vom 8. Februar 2021. Es enthält im Kern die Festlegungen, die zunächst nur angekündigt und dann in dem Schreiben vom 11. Februar 2021 nach den Beratungen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin am 10. Februar und der Sitzung des Corona-Kabinetts am 11. Februar fixiert wurden.

Beiden Schreiben liegt eine ernstere Bewertung der Infektionslage und der Rolle der Schulen zugrunde, als wir sie vom Hessischen Kultusministerium im ganzen letzten Jahr kennengelernt haben. Eine zeitnahe Lockerung der Maßnahmen wird nicht mehr in Aussicht gestellt.  Begründet wird dies unter anderem mit den Virusmutationen. Anders als noch in dem Ministerschreiben vom 21.1.2021 ist nicht mehr davon die Rede, dass beispielsweise die Jahrgangsstufen 1 bis 6 schon „möglichst früh im März in einem nächsten Schritt in den Präsenzunterricht im eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren" könnten. Die GEW hatte schon Ende Januar gefordert, dass es jetzt wenigstens eine Festlegung bis zu den Osterferien geben müsse, damit die Schulen planen können. Dies ist allerdings nicht erfolgt, alle Maßnahmen gelten „bis auf Weiteres“.

Insgesamt gelten ab dem 22.2. folgende Regelungen

A. Jahrgangsstufen 1 bis 6: Wechselunterricht und Notbetreuung

Der Wechselunterricht soll nach den Möglichkeiten der Schule flexibel gestaltet werden (siehe unter Punkt 2). Für Tage und Zeiten, an denen die Kinder keinen Präsenzunterricht haben, soll eine Notbetreuung organisiert werden (siehe unter Punkt 3).

B. Jahrgänge ab Jahrgangsstufe 7

Die Schülerinnen und Schüler erhalten bis auf Weiteres ausschließlich Distanzunterricht. Die GEW hält dies für sehr problematisch, da Schülerinnen und Schüler auf Monate hinweg nicht in der Schule sind. Die GEW fordert, auch diese Klassen wieder wenigstens tageweise in die Schule zu holen. Dafür muss aus Sicht der GEW ggf. der Umfang des Präsenzunterrichts für die Abschlussklassen reduziert werden. Dies gilt insbesondere für Haupt- und Realschulen sowie Kooperative und Integrierte Gesamtschulen.

C. Abschlussklassen

Für die Abschlussklassen soll der Unterricht weiter in vollem Umfang als Präsenzunterricht stattfinden. Dazu gehören auch die Q2 sowie die Vorkurse an den Abendgymnasien. Die Gruppen sollen geteilt werden, so dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. Die Lehrkräfte sollen ggf. zwischen den Gruppen pendeln. Der Präsenzunterricht kann weiterhin, „wenn ein vergleichbarer Lernerfolg sichergestellt wird, phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden“ (Schreiben vom 11.2.).

2. Wechselunterricht nach den Gegebenheiten der Schule

Mit dem Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 1 bis 6, der noch vor Wochen vom HKM massiv behindert oder untersagt wurde, ist das HKM „über seinen eigenen Schatten gesprungen“, so Pit von Bebenburg in der Frankfurter Rundschau. Erstmals scheint das HKM auch die Notwendigkeit flexibler Lösungen vor die Anordnung detailgenauer Regelungen zu setzen. Dazu einige Zitate aus dem Schreiben vom 8.2., die in dem Schreiben vom 11.2. zwar nicht wiederholt, aber doch mitgelesen werden dürfen und müssen (Hervorhebungen durch die GEW-Fraktion):

  • In zahlreichen Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden und Mitgliedern der „Konzeptgruppe Schuljahr 2020/2021“ wurde der Wunsch formuliert, den
    Schulen vor Ort größtmögliche Freiheit bei der Ausgestaltung des Wechselmodells zu ermöglichen. 
  • Der Unterricht erfolgt umschichtig mit reduzierter Gruppengröße. Modellhaft wird die Wahl zwischen tageweisem oder wöchentlichem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht genauer dargestellt.
  • Schulen können dabei ihre spezifischen Modelle flexibel den vor Ort gegebenen räumlichen, personellen und organisatorischen Gegebenheiten anpassen (zum Beispiel Anpassung der Gruppengröße oder der Zeiten im Präsenzunterricht je nach räumlichen Bedingungen).
  • Bei allen Modellen (ob tageweiser oder wöchentlicher Wechsel oder eine andere Form der Organisation) ist zu beachten, dass so viel Präsenzunterricht wie möglich für so viele Schülerinnen und Schüler wie möglich unter bestmöglicher Ausnutzung und Berücksichtigung der vor Ort bestehenden Gegebenheiten räumlicher und personeller Art anzubieten ist.
  • Dabei ist sicherzustellen, dass der Schwerpunkt auf den Fächern Deutsch, Mathematik, 1. Fremdsprache und (in der Grundschule) Sachunterricht liegt.

3. Notbetreuung: Geld für zusätzliches Personal ist da!

Parallel zum Wechselunterricht sollen die Schulen eine Notbetreuung einrichten, die „der Abdeckung der Verlässlichen Schulzeiten“ entsprechen soll. Bekanntlich hat die Landesregierung die Aufhebung der Präsenzpflicht für die Zeit vom 16. Dezember 2020 bis zum 21. Februar 2021 vor allem damit begründet, dass man aus der Zeit des ersten Lockdowns im März 2020 gelernt habe und nicht noch einmal einen solchen „Wettlauf um die Zugehörigkeit zu systemrelevanten Berufen“ haben wolle. Die jetzt geltende Regelung, dass die Eltern einen Nachweis des Arbeitgebers vorlegen müssen, der ihre Berufstätigkeit und die entsprechende Zeit bestätigt, dürfte dazu führen, dass noch mehr Eltern als im März 2020 einen entsprechenden Anspruch geltend machen.

Dies wird die Schulen und das pädagogische Personal nachhaltig überfordern und die Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen weiter erschweren. Es kann nicht sein, dass Lehrkräften zusätzlich zu der Doppelbelastung durch Präsenz- und Distanzunterricht auch noch die Notbetreuung aufs Auge gedrückt wird.

Für die Notbetreuung müssen andere und zusätzliche Personen gewonnen und zusätzliche Räume gefunden werden. In diesem Zusammenhang weisen wir Schulleitungen und Personalräte auf das entsprechende Kapitel in der mit dem Schreiben von 8.2. versandten Anlage zum „Leitfaden für den Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021“ hin, die dieser Mail als Anlage beigefügt ist. Auf den Seiten 21 und 22 findet man Hinweise für „mögliches Personal zur Abdeckung der Notbetreuung“. Im Ministerschreiben vom 8.2. heißt es wörtlich: „Zur Personalgewinnung beachten Sie bitte die beiliegende Anlage zum Leitfaden. Die erforderlichen Mittel stehen bereit."

Auch uns ist bewusst, dass es derzeit schwierig ist, zusätzliche geeignete Personen zu finden. Aber wer solche Personen kennt, darf nicht durch kleinkarierte bürokratische Vorgaben daran gehindert werden, diese auch einstellen und bezahlen zu können. Also: Anträge stellen und darauf hinweisen, dass die vorhandenen Beschäftigten schon jetzt überlastet sind und der Minister die Finanzierung zusätzlicher Verträge zugesagt hat! 

4. Maskenpflicht und Hygieneplan 7.0

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Schulgelände, im Unterricht und in der Notbetreuung wird auf die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte der Klassen 1 bis 4 ausgeweitet. Eine Alltagsmaske ist Pflicht, das Tragen medizinischer Masken wird empfohlen. Ausgenommen sind Kinder, die mit Attest vom Tragen einer MNB befreit sind, und Kinder unter 6 Jahren. Auf regelmäßige Maskenpausen und das mindestens tägliche Wechseln ist zu achten. Konkrete Regelungen zu Maskenpausen, wie sie z.B. Handwerkern beim Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben sind, fehlen weiterhin und sind auch in den Hinweisen des Bundesarbeitsministeriums, auf die der Hygieneplan verweist, nicht zu finden.

Der neue Hygieneplan 7.0 umfasst inzwischen 22 Seiten sowie drei Anlagen. Eine Erläuterung, was geändert oder hinzugefügt wurde, fehlt. Offensichtlich sollen sich die Schulleitungen, die derzeit komplett mit den organisatorischen Änderungen ausgelastet sind, durch dieses Konvolut durcharbeiten und dies selbst herausfinden.

Wir wollen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit - auf folgende Punkte hinweisen

  • Die Nutzung der CO2-App der UKH wird lediglich dringend empfohlen, wahrscheinlich weil die Schulträger nicht genügend CO2-Ampeln für alle Räume haben.
  • Die Ausnahmeregelungen für die Bildung von jahrgangsübergreifenden durchmischten Gruppen sind weiterhin so löchrig wie ein Schweizer Käse. Die jahrgangsübergreifende Durchmischung wird zugelassen, wenn „schulorganisatorische Gründe“ dies erfordern. Als Beispiele werden genannt: „Kurssystem, profilbildende Maßnahmen, klassenübergreifender Fremdsprachenunterricht, Vorlaufkurse oder Wahlunterricht“. Dazu kommt der alte Erlass zum Religionsunterricht vom 4.9.2020, der heute wie damals an den Realitäten und Notwendigkeiten der Schulen vorbei geht.
  • Die Befreiung vom Präsenzunterricht ist für Lehrkräfte bei Vorliegen einer Risikogruppenzugehörigkeit weiterhin aufgrund eines ärztlichen Attestes möglich. Dieses muss alle drei Monate aktualisiert werden, außer dass dem Schulamt liegt ein hinreichender Nachweis über das Risiko vor.
  • Schulkantinen dürfen eine Essensversorgung anbieten.
  • Elternabende sind in Präsenz möglich, wobei nur ein Elternteil pro Kind teilnehmen soll.

5. Einzelregelungen

Die bereits in früheren Erlassen, unter anderem im Erlass vom 22.1.2021 getroffenen Einzelregelungen zu den Betriebspraktika (bis zu den Osterferien untersagt), zur Leistungsbewertung, zu Klassenarbeiten, Klausuren und sonstigen Prüfungen, zur Durchführung von Eltern- und Schülergesprächen zur Notenbegründung und zur Durchführung von Elternsprechtagen und zu Beratungsgesprächen über den weiteren Bildungsweg bleiben bestehen.

6. Gesetzentwurf zur Änderung schulrechtlicher Regelungen

Im Juni 2020 verabschiedete der Landtag ein Gesetz zur Anpassung schulrechtlicher Vorgaben an die Corona-Pandemie. Da die meisten Änderungen am 31. März 2021 auslaufen werden, drängt auch die GEW schon lange auf eine Verlängerung der Regelungen unter anderem zur Stundentafel, zu schriftlichen Arbeiten, Versetzungen und Aufsichten. Der Gesetzentwurf von CDU und Grünen wurde vom Landtag Anfang Februar in erster Lesung beraten.

7. Videoübertragung aus dem Unterricht

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden (VG) äußerte in einem Beschluss vom 21. 12. 2020 Zweifel, ob Lehrkräfte auch ohne ihre Zustimmung zur Durchführung des Distanzunterrichts per Videokonferenz verpflichtet werden können. Der Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer (HPRLL) hatte das Gericht angerufen, da er vor Erlass einer entsprechenden Anordnung des Hessischen Kultusministeriums (HKM) vom 20. 8. 2020 nicht beteiligt wurde. Das Gericht begründete seine Zweifel an der Rechtsauffassung des HKM und des Hessischen Datenschutzbeauftragten mit den Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung zur Verarbeitung von personenbezogenen Beschäftigungsdaten. Allerdings hat das VG nicht in der Sache entschieden, sondern die Frage auf Grund der drohenden Grundrechtseingriffe an den Europäischen Gerichtshof verwiesen. Die GEW forderte das HKM auf, bis zur Klärung der Fragen des Gerichts die entsprechende Anordnung auszusetzen.
Außerdem forderte die GEW die Schulleitungen auf, zum Grundsatz der Freiwilligkeit mit einer Einwilligung der Lehrkraft zur Übertragung ihres Unterrichts zurückzukehren.

8. Kinderbetreuung

Die Landesrechtsstelle der GEW weist in einem aktuellen Info darauf hin, dass der Anspruch auf zusätzliche Kinderkrankentage bei einer Schließung von Kitas und Schulen bzw. bei der Aufhebung der Präsenzpflicht auch für Lehrkräfte und Sozialpädagogische Fachkräfte in Schulen gilt.

Für gesetzlich krankenversicherte Eltern wurde die Zahl der Tage, für die ein Anspruch auf Krankengeld für eine Freistellung besteht, auf 20 Arbeitstage pro Kind, maximal 40 Arbeitstage deutlich erhöht. Für Alleinerziehende wurde der Anspruch auf 40 Tage pro Kind, maximal 90 Tage erhöht.

Für Beamtinnen und Beamte und privat krankenversicherten Beschäftigte hat das Land Hessen einen entsprechenden Erlass angekündigt.

Für den Schulbereich weist das HKM in seinem Schreiben vom 21. Januar 2021 auf die Möglichkeit hin, dass beamtete oder tarifbeschäftigte Lehrkräfte eine bezahlte Dienstbefreiung aus dringenden persönlichen Gründe beantragen können.

„Bei verbeamteten wie tarifbeschäftigten Lehrkräften ist weiterhin zunächst zu prüfen, ob im erforderlichen Umfang Dienstbefreiung zur Kinderbetreuung unter Fortzahlung der Besoldung in Betracht kommt. Entsprechende Anträge können die Lehrkräfte an die jeweilige Schulleiterin/den Schulleiter richten."

Nach § 16 der Dienstordnung kann die Schulleitung eine solche Dienst- oder Arbeitsbefreiung bis zu einer Dauer von 14 Tagen genehmigen.

Weiterhin gilt auch der Erlass des Hessischen Innenministeriums für Beamtinnen und Beamte in Hessen vom 21. 11. 2017. Danach kann Beamtinnen und Beamten zur Betreuung erkrankter Kinder bis 12 Jahren oder Kindern mit Behinderung eine Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Besoldung im Umfang von 7 Tagen pro Kind, maximal 14 Tagen gewährt werden. Für Alleinerziehende sind es 14 Tage und maximal 28 Tage. Aus Sicht der GEW müssen auch diese Vorgaben für den Beamtenbereich an die pandemiebedingten Änderungen im Sozialgesetzbuch angepasst werden.

Bei einer behördlichen Quarantäne oder Absonderung besteht bei Beamtinnen und Beamten immer der Anspruch auf Besoldung. Tarifbeschäftigte erhalten eine Entschädigung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes.

Weitere Informationen:

www.gew-hessen.de/themen/corona-und-bildungssystem-corona-faq/corona-faq-schule

9. Erlass zur Vergütung von Mehrarbeit durch Distanzunterricht

Die entsprechenden Informationen, den Erlass und Formulierungshilfen für einen entsprechenden Antrag findet man unter

www.gew-hessen.de/themen/corona-und-bildungssystem-corona-faq

Der Erlass zur Vergütung von Mehrarbeit durch Distanzunterricht wurde nach der Beratung mit dem HPRLL am 21.12.2020 an alle Schulämter versendet.

]]>
GPRLL Fraktionsinfos KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Grundschule Aktuelles
news-626 Sun, 14 Feb 2021 16:50:25 +0100 10 gute Gründe, nicht AfD zu wählen! https://gew-main-kinzig.de/home/details/10-gute-gruende-nicht-afd-zu-waehlen AfD: - Spiel mit der Angst - Abgrenzung statt Europa - Klimawandel nicht menschengemacht - ... Es gibt viele Gründe, die AfD nicht zu wählen. Im Flyer sind 10 wichtige Gründe zusammengefaßt.
Vielleicht sind sie für Argumentationen hilfreich.

Flyer

]]>
KV Hanau aktuell Aktuelles
news-625 Wed, 03 Feb 2021 14:03:08 +0100 Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Hanau wählt neues Vorsitzendenteam https://gew-main-kinzig.de/home/details/mitgliederversammlung-des-kreisverbandes-hanau-waehlt-neues-vorsitzendenteam Resolution verabschiedet Anja Saling und Jörg Engels gewählt Stellvertretung: Nicole Schleiff und Janis Ziegler Ganz unter dem Zeichen von Corona stand am Dienstag, den 02.02.21 die Mitgliederversammlung des GEW Kreisverbandes Hanau. Obwohl wegen der Pandemielage die Versammlung unter erschwerten Bedingungen nur virtuell stattfinden konnte, beteiligten sich knapp 40 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an ihr.
Zur Lage in den Schulen und den Belastungen der Kollegien aufgrund von Corona fand dann auch ein intensiver Austausch statt. In einer Resolution, die auf einer Online-Befragung der GEW-Mitglieder zur aktuellen Arbeitssituation basierte, forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mitgliederversammlung des GEW Kreisverbandes Hanau den hessischen Kultusminister Lorz dringend dazu auf, seine Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz ernst und wahrzunehmenden, denn die Belastungen haben massiv zugenommen.
Weil Ingabritt Bossert im vergangenen Jahr aus persönlichen Gründen aus dem Vorsitzendenteam ausgeschieden war, musste ein neuer Vorsitz gewählt werden.
Nahezu einstimmig wurden Anja Saling und Jörg Engels als Vorsitzende des Kreisverbandes bestätigt. Die Stellvertretung teilen sich Nicole Schleiff und Janis Ziegler.
Den neuen Vorsitzenden wünschten die Mitglieder viel Erfolg bei ihrer künftigen Arbeit.

Resolution

]]>
KV Hanau aktuell Aktuelles
news-622 Wed, 27 Jan 2021 11:38:52 +0100 Pressemitteilung zur Diskussion der Schulentwicklung im MKK https://gew-main-kinzig.de/home/details/pressemitteilung-zur-diskussion-der-schulentwicklung-im-mkk Auffassung der GEW: Viele Vorschläge stehen auf tönernen Füßen Im Zuge des Kommunalwahlkampfes fordern CDU und FDP ein zusätzliches Gymnasium im Westteil des Main-Kinzig-Kreises. Diese Vorschläge stehen jedoch auf tönernen Füßen, denn die Grundannahmen sind falsch.

Zur Pressemitteilung

]]>
KV Hanau aktuell Aktuelles
news-621 Tue, 26 Jan 2021 08:28:37 +0100 „Herr Minister, wie sollen wir das alles noch schaffen?“ https://gew-main-kinzig.de/home/details/herr-minister-wie-sollen-wir-das-alles-noch-schaffen GEW Kreisvorstand Gelnhausen fordert mehr Unterstützung und realistische Vorgaben vom Kultusministerium Der Kreisvorstand der Bildungsgewerkschaft GEW im Altkreis Gelnhausen traf in der vergangenen Woche, wie zu Pandemiezeiten üblich online, um die derzeitige Situation an den Schulen zu beraten. Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Schulformen im Kreisvorstand stellten fest, dass die Situation in den Schulen kaum zu vergleichen ist. Während an der einen Schule noch mit der Technik gekämpft wird, ist an anderen Schulen der digitale Unterricht schon eingespielte Routine. „Die Schulleitungen, die Kolleginnen und Kollegen tun ihr Möglichstes, um das Beste aus der derzeitigen Situation zu machen – aber das Kultusministerium hat lange Zeit eindeutig geschlafen“, konstatiert Mario Wagner (Gesamtschule), Mitglied des dreiköpfigen Vorsitzenden-Teams, zu dem auch Heike Rickert – Fischer (Grundschule) und Herbert Graf (Gymnasium) gehören. „Die dienstlichen E-Mail-Adressen sind immer noch nicht funktionsfähig, das Schulportal fällt immer wieder aus, die angekündigten dienstlichen Endgeräte sind nach wie vor nur eine Ankündigung und dringend notwendige Erlasse treffen immer erst in letzter Sekunde in den Schulen ein“, ergänzt Herbert Graf.   Er nennt als Beispiele den Erlass zum Einsatz von Videokonferenzsystemen für Zeugniskonferenzen oder den Erlass zum Thema Mehrarbeit. „Am Ende dieser Woche wurde nun endlich zumindest teilweise Klarheit geschaffen, wie immer auf den letzten Drücker“, meint Heike Rickert-Fischer dazu. „Wir fordern eine rechtzeitige Übermittlung von Rechtsgrundlagen an die Schulen, verlässlichere Perspektiven, was die technische und netzwerkmäßige Ausstattung betrifft und nicht zuletzt eine klare Prioritätensetzung bei der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte. Schließlich hat das Kultusministerium auch eine Fürsorgepflicht!“, führt Herbert Graf weiter aus.

Mehrarbeit wird durch die Lehrkräfte zuhauf geleistet. Diese müssen Enormes leisten: Morgens die Kinder in Präsenz unterrichten, nachmittags die Kinder im Distanzunterricht betreuen oder aber beides parallel bewerkstelligen, auf mehrere Räume aufgeteilte Klassen parallel unterrichten, Notenbesprechungen per Telefon durchführen usw. „Viele sind am Rande ihrer Belastbarkeit und manche auch schon darüber hinaus, besonders auch an den Grundschulen“, meint Barbara Watteroth-Mann, Grundschullehrerin und Geschäftsführerin des Kreisverbandes. Und das wird gemäß den neuen Schreiben aus Wiesbaden auch noch so weitergehen.  „Uns ist völlig unklar, wie wir an den Schulen all das bewältigen sollen, was der Minister sich so vorstellt: Präsenzunterricht für die Abschlussklassen in zwei Klassenräumen gleichzeitig (der Mindestabstand muss ja eingehalten werden) , Wechselunterricht für die Klassen 1 – 6, Distanzunterricht für die Klassen 7 – 8/9 und neuerdings auch noch eine Notbetreuung – und alles gleichzeitig“, beklagt Julia Czech (Gesamtschule), Mitglied im Kreisvorstand.

Hinzu kommt noch, dass das Kultusministerium sich systematisch die Welt schön rechnet. So interessiert man sich bei den statistischen Abfragen zum Schulbesuch nur für die Zahl der Kinder, die trotz aufgehobener Präsenzpflicht in die Schule kommen, obwohl sie dies nicht müssten. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die ebenfalls zur Schule gehen, interessiert hingegen nicht. „So entsteht doch ein völlig falsches Bild von der Realität!“, berichtet Julia Czech weiter. „Es wird der Öffentlichkeit vorgegaukelt, es seien kaum Schülerinnen und Schüler an den Schulen – und in Wirklichkeit sind es viel mehr, mit allen Konsequenzen für das Pandemiegeschehen“, ergänzt sie.

Abschließend wurde im Kreisvorstand noch die Frage aufgeworfen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte erst so spät geimpft würden. Diese Berufsgruppen seien durchweg besonders gefährdet und benötigten dementsprechend einen besonderen Schutz. „Bei allem Verständnis für die derzeitige Prioritätensetzung bezüglich der Corona-Impfaktion hätten wir uns da eine andere Entscheidung gewünscht“, meint Mario Wagner.

]]>
KV Gelnhausen aktuell Bildungspolitik Aktuelles
news-620 Wed, 30 Dec 2020 12:50:00 +0100 Pressemitteilung Start nach Weihnachten https://gew-main-kinzig.de/home/details/pressemitteilung-start-nach-weihnachten GEW Hanau fordert - schnell Klarheit für den Schulstart - Wechselmodell auch für die Grundschulen Die GEW Hanau begrüßt in einer Pressemitteilung den Vorstoß des Main-Kinzig-Kreises, das Wechselmodell nach den Weihnachtsferien beizubehalten. Sie hält aber auch Maßnahmen im Bereich der Grundschulen und Kindertagesstätten für notwendig.

Pressemitteilung

]]>
KV Hanau aktuell Aktuelles
news-618 Sun, 13 Dec 2020 17:57:51 +0100 Material Seniorenpolitik https://gew-main-kinzig.de/home/details/material-seniorenpolitik Material zu - Seniorenbeteiligung in den Kommunen - Digitalisierung - Teilhabe im Alter Seniorenbeteiligung in den Kommunen

GEW-Bund Seniorenbeteiligung in den Kommunen

DGB-Bundesvorstand Gesetzliche Mitwirkung von SeniorInnen

Kommunale Seniorenvertretung - Präsentation für die BAGSO

Digitalisierung - Teilhabe im Alter

GEW-Hessen Digitalisierung-Teilhabe im Alter
(Antrag und Beschluss vom 05.09.2020)

Ethische Leitplanken zur Digitalisierung in Darmstadt

 

]]>
Senioren