GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 27 Jan 2022 14:05:22 +0100 Thu, 27 Jan 2022 14:05:22 +0100 TYPO3 EXT:news news-656 Thu, 16 Dec 2021 10:38:35 +0100 Fraktionsinfo Dezember 2021 https://gew-main-kinzig.de/home/details/fraktionsinfo-dezember-2021 Schöne Weihnachtsferien! Jahresrückblick - gereimt! Offene Online-Sprechstunde der GEW-Fraktion Hier ist es: Fraktionsinfo Dezember 2021

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GPRLL Fraktionsinfos
news-653 Tue, 30 Nov 2021 13:52:24 +0100 Neuwahlen des Vorstands https://gew-main-kinzig.de/home/details/neuwahlen-des-vorstands 27. November Presseerklärung In einer Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 24. November erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für den Altkreis Schlüchtern.

Nach der Begrüßung durch den langjährigen Vorsitzenden Günther Fecht, der nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, wurde der Rechenschaftsbericht abgelegt, vorgetragen und erläutert durch den Kassenwart Klaus Mehlhorn. Daraus resultierend erfolgte die Entlastung des Vorstandes. Im Anschluss daran wurde die Wahl für die kommende Amtsperiode durchgeführt.

Für die Neuwahl kandidierten als Vorsitzendenteam Pyrola Dittmar, die an der Stadtschule Schlüchtern tätig ist sowie Vanessa Erlinger, die an der Brentano-Schule in Altenhasslau arbeitet. Isabell Iglhaut, Lehrerin an der Bergwinkel- Grundschule Schlüchtern, kandidierte für den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden. Alle drei sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Klaus Mehlhorn (Kassenwart) und Meike Schmidt (stellvertr. Kassenwart) wurden einstimmig gewählt. Dem ehemaligen Vorsitzenden Günther Fecht wurde durch Isabell Iglhaut ein Präsent überreicht und in einer kleinen
Ansprache für sein Engagement in den vergangenen Jahren gedankt.

Nach einem kleinen Imbiss berichtete der hessische Landesvorsitzende der GEW, Thilo Hartmann, von den aktuellen Problemlagen im hessischen Bildungssystem und den daraus erwachsenden Aufgaben für die gewerkschaftliche Arbeit. So habe die Corona-Pandemie die Schieflagen im Bildungssystem deutlich sichtbar werden lassen und in vielen Bereichen auch weiter verschärft.

In der anschließenden Diskussion mit dem Landesvorsitzenden herrschte Übereinstimmung darüber, dass die Gewerkschaften auf jedweder Ebene alles dafür tun müssten, auch in diesen schwierigen Zeiten das Recht auf Bildung zu wahren und dabei gleichzeitig den Schutz der SchülerInnen sowie aller im schulischen Bereich tätigen Personengruppen zu gewährleisten.

Der neu gewählte Vorstand der GEW Schlüchtern würde sich freuen, wenn sich weitere Mitglieder der Arbeit im Kreisverband gegenüber offen zeigen, die bisher noch nicht aktiv in die Gewerkschaftsarbeit eingebunden sind, und dadurch dieses wichtige Gremium der Mitgestaltung im schulischen Kontext neuen Schwung erhält.

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KV Schlüchtern aktuell
news-652 Fri, 26 Nov 2021 14:45:21 +0100 Impfen – eine Positionsbestimmung in Sachen Solidarität https://gew-main-kinzig.de/home/details/impfen-eine-positionsbestimmung-in-sachen-solidaritaet Impfen - ein Akt der Solidarität? GEW-Kreisverband Hanau meint ja! Impfpflicht für Berufsgruppen? Nein! Das Thema Corona ist – auch knapp zwei Jahre nach seinem Aufkommen – noch immer ein strittiges. Das merken wir auch an den Rückmeldungen, die wir auf unsere Info-Mails bekommen.

Noch strittiger als Corona selbst ist seit dem Frühjahr die Frage der Impfung. Sollte man sich impfen lassen? Sollten wir als GEW uns dafür aussprechen? Sollten wir besser keine Stellung beziehen, weil die Meinungen unserer Mitglieder so vielfältig sind?

Wie ihr aus unseren Infos erkennen könnt, ist unsere Haltung zur Impfung innerhalb des GEW-Kreisvorstands Hanau eindeutig: Wir sind mehrheitlich geimpft und sehen die Corona-Schutzimpfung als derzeit einzigen Weg an, aus der in vielfacher Hinsicht bedrohlichen und belastenden Lage herauszukommen, die uns seit zwei Jahren heimsucht.

Selbstverständlich gibt es Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Für diese ist der solidarische Akt der anderen umso wichtiger, dass diese sich impfen lassen.

Es gibt allerdings auch Menschen, die sich aus den diffusesten Gründen bewusst gegen eine mögliche Impfung entscheiden. Manche von ihnen leugnen schlicht die Gefahr, die von dem Corona-Virus ausgeht, und sie verhalten sich nicht nur in dieser Entscheidung, sondern auch in der Ablehnung aller weiterer Schutzmaßnahmen brandgefährlich und hochgradig unsolidarisch. Wem das zu hart ausgedrückt ist: Ich möchte mich nicht in der Bahn von einer Person mit herabgezogener Maske anhusten lassen, nur weil sie das Virus und sich selbst als ungefährlich ansieht.

Manche sehen die Schutzmaßnahmen als wichtig an, tragen Masken, halten Abstand, aber lehnen die Impfung ab, weil sie ohne eine entsprechende gesundheitliche Einschränkung negative Auswirkungen der Impfung auf ihren Körper befürchten. Diese Haltung finden wir nachvollziehbarer, sehen sie aber ebenso als unsolidarisch an. Denn es reicht nicht aus, zu anderen und insbesondere vulnerablen Menschen genügend Abstand zu halten, zu lüften und Maske zu tragen: Ungeimpfte stecken nicht nur sich und Risikogruppen mit viel größerer Wahrscheinlichkeit als Geimpfte an, sondern gefährden jeden einzelnen, denn sie kommen bei einer Infektion mit dem Corona-Virus mit einer signifikant höheren Wahrscheinlichkeit ins Krankenhaus und dort auf die Intensivstation. Und dieses Risiko wäre durch eine Impfung einfach zu verringern gewesen – Punkt! Um es noch deutlicher zu machen: Bei einer Überlastung des Gesundheitssystems droht die Situation, dass junge, gesunde Menschen z.B. nach einem Autounfall sterben, weil sie nicht oder nicht rechtzeitig intensivmedizinisch betreut werden konnten. Und das gilt hier nur als Beispiel. Jeder, der in den vergangenen zwei Jahren einen Platz auf der Intensivstation für sich oder einen Angehörigen benötigt hat, wird sich vorstellen können, was hätte passieren können, wenn dieser nicht zur Verfügung gestanden hätte!

(Noch) hat jeder das Recht, sich nicht impfen zu lassen. Auch wenn wir die Inanspruchnahme dieses Rechts wie dargelegt als unsolidarisch ansehen, sind wir mit allen unseren Mitgliedern solidarisch und unterstützen sie, wenn sie in ihren Rechten beschnitten oder wegen der Ausübung ihrer Rechte – eben auch jenes besagten – sanktioniert werden.

Und zuletzt noch ein Wort zum Thema Impfpflicht: Eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen lehnen wir ausdrücklich ab. Eine Impfpflicht für alle sollte vermieden werden – wir müssten über sie gar nicht diskutieren, wenn sich genügend Menschen in unserem Land solidarisch dazu veranlasst sehen würden, sich zum Wohle aller freiwillig impfen zu lassen.

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KV Hanau aktuell Archiv ab 2009 Aktuelles
news-651 Sat, 13 Nov 2021 09:37:59 +0100 A 13 für alle! https://gew-main-kinzig.de/home/details/a-13-fuer-alle Kolleginnen aus dem MKK bei der Aktion in Wiesbaden Trotz widriger Umstände, was Wetter und Verkehrsverhältnisse betrifft, waren einige Kolleginnen aus dem MKK in Wiesbaden, um für eine bessere Bezahlung der Grundschul-Lehrkräfte zu demonstrieren. Es wird Zeit, dass sich da etwas tut!

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KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Aktuelles
news-650 Fri, 12 Nov 2021 11:20:50 +0100 IGS im MKK stärken! https://gew-main-kinzig.de/home/details/igs-im-mkk-staerken Resolution der Mitgliederversammlung des KV Gelnhausen Stärkung der Integrierten Gesamtschulen im Main-Kinzig-Kreis

Mit großer Verwunderung haben der Vorstand und die Mitglieder der GEW im Kreisverband Gelnhausen der Presse und den Gesprächen mit den Schulpersonalräten zur Kenntnis nehmen müssen, dass sowohl die Leitung des Staatlichen Schulamtes des MKK und der Stadt Hanau als auch der Schuldezernent des Main-Kinzig-Kreises Änderungen in der Schullandschaft zu Lasten der IGS als Schulform vornehmen wollen.

Festzustellen ist, dass die Anmeldezahlen an unseren Integrierten Gesamtschulen stabil, im Westkreis gar zunehmend sind.

Die Mitgliederversammlung des GEW Kreisverbandes Gelnhausen fordert, dass keine Änderung der Schulform einzelner Schulen in der Schulträgerschaft des MKK vorgenommen wird. Die derzeitigen Strukturen haben sich bewährt und müssen ausgebaut und unterstützt werden.

Wir fordern eine personelle, finanzielle und ideelle Unterstützung unserer Integrierten Gesamtschulen im Schulamtsbezirk MKK und HU. Die IGS integriert alle drei Bildungsgänge (den Bildungsgang der Hauptschule, Realschule und des Gymnasiums), leistet hervorragende Arbeit in den Bereichen der Inklusion, der Integration von Flüchtlingen sowie der Berufs- und Studienorientierung. Unsere Integrierten Gesamtschulen bieten auch Förderung im Bereich der Hochbegabung an. Alle vereint das Offenhalten der Schullaufbahnentscheidung durch längeres gemeinsames Lernen und individuelle Förderung. Die Integrierten Gesamtschulen bilden den Querschnitt der Gesellschaft ab und fördern so deren Zusammenhalt.

Wir fordern:

1.           Eine Offenlegung der Personalversorgung der IGS im MKK und der Stadt Hanau durch das Staatliche Schulamt und gegebenenfalls zeitnahe Nachsteuerung;

2.           Zeitnahe Besetzung aller offenen Funktionsstellen an den IGSen;

3.           Die Zusammenkunft der Schulkommission und die Offenlegung der Schulentwicklungsplanungen des Schuldezernenten des MKK;

4.           Bauliche und infrastrukturelle Modernisierung und Ertüchtigung dieser zukunftsweisenden Schulen;

5.           Eine AG zur Überprüfung der Busverbindungen zu den einzelnen Schulen, um eventuelle Benachteiligungen einiger Schulstandorte zu beenden;

6.           Eine Änderung in der Kommunikation des Schuldezernenten und der Leitung des Staatlichen Schulamtes:

Der gymnasiale Bildungsgang (G9) wird auch an einer IGS angeboten. Eine IGS ist keine verbundene Haupt- und Realschule!

Wir wollen Bildungsgerechtigkeit und gleiche Chancen für alle Kinder – und darum wollen wir, dass die IGSen im Kreis gestärkt und unterstützt werden in ihrer wichtigen Arbeit.

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KV Gelnhausen aktuell Aktuelles
news-649 Fri, 12 Nov 2021 10:41:17 +0100 Neuer Kreisvorstand im KV Gelnhausen https://gew-main-kinzig.de/home/details/neuer-kreisvorstand-im-kv-gelnhausen Mitgliederversammlung am 10.11.2021 / Thilo Hartmann spricht Am vergangenen Mittwoch, den 10.11., trafen sich die Mitglieder des Kreisverbandes Gelnhausen in der Wächtersbacher Friedrich-August-Genth-Schule, um über die aktuelle Situation in Schule und Bildung zu sprechen und um einen neuen Vorstand zu wählen.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung stellte sich der neue hessische Landesvorsitzende, Thilo Hartmann, vor und sprach zu verschiedenen Themen der aktuellen Bildungs- und Arbeitsplatzpolitik. Dabei ging er fundiert und differenziert auf jedes einzelne Thema ein und konnte jegliche Fragen und Diskussionsbeiträge mit seinem großen Hintergrundwissen beantworten und würdigen. U.a. sprach er zum gerade erst errungenen Tarifabschluss: Dieser sei aus seiner Sicht mit einigen Fragezeichen versehen, v.a. aufgrund der langen Laufzeit. Man könne aus heutiger Sicht nicht sagen, ob die vereinbarten Tariferhöhungen den Reallohn sichern oder gar steigern könnten – die Inflation steige ja gerade in ungeahnte Höhen. Weiterhin ging er auf die aktuelle Arbeitssituation an den Schulen ein, die nach seiner Wahrnehmung davon gekennzeichnet sei, dass aus Mangel an Personal die Einzelnen häufig völlig überarbeitet sind. Viele davon griffen dann zur „Notbremse“ und reduzierten ihre Stelle – und dies verschärfe den Personalmangel zusätzlich. Es gehe also kein Weg vorbei an der Schaffung besserer Arbeitsbedingungen, unter denen eine volle Stelle ausgeübt werden kann, ohne dass man seine Gesundheit riskiert.

Die Mitgliederversammlung folgte dann dem Rechenschaftsbericht des alten Vorstandes, der Kreisrechnerin und dem Urteil der Kassenprüfer_innen mit großem Interesse und erteilte dem Vorstand anschließend die Entlastung. Die anschließenden Wahlen brachten keine großen Überraschungen: Weiterhin steht das Führungstrio aus Heike Rickert-Fischer, Mario Wagner und Herbert Graf an der Spitze des Kreisverbandes, weiterhin tatkräftig unterstützt durch Barbara Watteroth-Mann als Geschäftsführerin. Neu gewählt als stellvertretende Vorsitzende wurde Julia Czech.

Der neue Vorstand brachte eine Resolution zur Stärkung der Integrierten Gesamtschulen im Kreisgebiet ein, die einstimmig von der Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. Für die GEW sind die Integrierten Gesamtschulen das Modell für die eine Schule für alle, die längeres gemeinsames Lernen für Schüler_innen aus allen sozialen Schichten ermöglicht. Umso wichtiger ist es, dass diese Schulform von der Politik Unterstützung erhält und nicht im Gegenteil Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommt. Diesen Eindruck muss man aber angesichts der aktuellen Politik haben. Gemeinsam mit den Personalräten der betroffenen Schulen plane man eine AG-Sitzung und eine öffentliche Veranstaltung zur offensiven Vertretung der Forderungen.

Die GEW im Altkreis Gelnhausen ist also weiterhin gut aufgestellt und politisch aktiv.

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KV Gelnhausen aktuell Aktuelles
news-646 Thu, 07 Oct 2021 13:42:02 +0200 Fraktionsinfo Oktober 2021 https://gew-main-kinzig.de/home/details/fraktionsinfo-oktober-2021 Inhalt: Corona-Testregelungen, Digitale Endgeräte, Programm "Löwenstark", keine kleineren Grundschulklassen und Tarif- und Besoldungsrunde 2021 Das Fraktionsinfo enthält wieder aktuelle Themen und Debatten aus dem Gesamtpersonalrat.

Hier ist es: Fraktionsinfo Oktober 2021

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GPRLL Fraktionsinfos
news-645 Wed, 06 Oct 2021 13:43:22 +0200 Solidaritätserklärung der GEW-Fraktion am Gesamtpersonalrat https://gew-main-kinzig.de/home/details/solidaritaetserklaerung-der-gew-fraktion-am-gesamtpersonalrat Die GEW-Fraktion im GPRLL für den MKK unterstützt die streikenden Kolleginnen und Kollegen Wir, die Mitglieder der GEW-Fraktion am Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und
Lehrer am Staatlichen Schulamt für den Main-Kinzig-Kreis, erklären uns mit allen heute streikenden Kolleginnen und Kollegen solidarisch und unterstützen ausdrücklich die Forderungen der Tarifkommission in den aktuellen Verhandlungen zum TV-H nach

  • einer 5 %-igen monatlichen Einkommenserhöhung von mindestens 175 €
  • einer tariflichen Vereinbarung zur verlässlichen Reduzierung befristeter
    Arbeitsverträge an den Hochschulen
    Hessens

Gleichfalls fordern wir bereits jetzt die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des
Tarifergebnisses auf die Beamt:innen und Pensionär:innen
!

Alle Beschäftigten des Landes Hessen einschließlich der gesamten Landesbeamtenschaft verdienen insbesondere angesichts der immensen Belastung durch Corona eine wertschätzende Anerkennung ihrer Leistung, die sich nicht zuletzt in einer spürbaren Lohnerhöhung niederschlagen muss – es darf nicht lediglich zu einem reinen Inflationsausgleich kommen! Und ebenso wenig zu sogenannten „Sonderopfern“ der
Beamtenschaft!

Insbesondere im Bereich der Bildung ist jede Investition – auch und gerade beim Personal! – eine Investition in eine chancengerechtere Zukunft der jungen Generation. Nur über deutliche Gehaltssteigerungen kann dem herrschenden Lehrer:innenmangel entgegengewirkt werden!

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KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Tarif_Besoldung Archiv ab 2009 Aktuelles
news-643 Fri, 24 Sep 2021 17:26:00 +0200 GEW-Kreisverband Hanau kritisiert mögliche Umwälzungspläne in der Schullandschaft https://gew-main-kinzig.de/home/details/gew-kreisverband-hanau-kritisiert-moegliche-umwaelzungsplaene-in-der-schullandschaft GEW für den Erhalt der IGS Heinrich-Böll und des LOG Der Vorstand des GEW-Kreisverbandes Hanau gibt dem ehemaligen Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule (HBS), Jürgen Heim, in seiner Einschätzung Recht, dass die HBS über Bruchköbel hinaus eine gut angenommene Integrierte Gesamtschule ist. Jedes Jahr sind es rund 50 bis 70 Kinder, die nach der Klasse 4 von Hanau aus an die Heinrich Böll-Schule wechseln, also 2 bis 3 Klassen. Bei einer Umwandlung des Lichtenberg-Oberstufengymnasiums (LOG) in ein Vollgymnasium verlöre sie als Haupt- und Realschule massiv an Attraktivität, was langfristig den Niedergang der HBS bedeuten würde.

Das LOG hat bisher eine sehr wichtige Funktion für die umliegenden IGSen aber auch für Haupt- und Realschulen nicht nur in Hanau. Am LOG starten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam neu in die Oberstufe. Deswegen ist sie prädestiniert für einen Schulwechsel von 10. Klassen auf ein Gymnasium. Sie ist die einzige gymnasiale Oberstufe, die nach dem Schulwechsel erst einmal Wert auf den Ausgleich unterschiedlicher Lernstände legen muss, weil ihre Schülerinnen und Schüler aus vielen sehr unterschiedlichen Schulen kommen. Das ist bei einem grundständigen Gymnasium, bei dem nur einige Schülerinnen und Schüler als Quereinsteiger in die Oberstufe wechseln, in diesem Maß nicht der Fall. Das hat katastrophale Folgen in der gesamten Hanau umgebenden Schullandschaft, so etwa für die Georg-Büchner-Schule in Erlensee, die Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold, die Erich-Kästner-Schule in Maintal und die Bertha-von-Suttner-Schule (solange sie keine eigene Oberstufe hat) in Nidderau. Denn diese Schulen verlieren sämtlich die ihnen zugeordnete Oberstufe. Abgänger der Realschulen, die auf ein Gymnasium wechseln wollen und bislang häufig das LOG wählen, werden massiv benachteiligt. Die derzeitige Gestaltung der Schullandschaft im Hanauer Umfeld erfüllt die Bedingungen für ein durchlässiges Schulsystem, was die von Schuldezernent Ottmann angestrebte Veränderung vollständig zerstören würde.

Oberstufen brauchen bekanntermaßen eine erhebliche Schülerbandbreite, um die notwendigen sehr differenzierten Angebote einer Oberstufe auch anbieten zu können. Die Lindenau-Schule in Hanau hat (hier wegen der Vorgabe des Schulträgers Stadt Hanau, keine auswärtigen Schülerinnen und Schüler aufnehmen zu dürfen) in der Oberstufe schwer zu kämpfen. Die BvS könnte ähnliche Probleme bekommen.

Soll eine funktionierende Schullandschaft zerschlagen werden, weil die CDU entsprechend ihrem konservativen Credo (man könnte auch sagen: extremer Rückwärtsgewandtheit) das dreigliedrige Schulsystem nach Kräften weiter ausbaut und integrative Vorzeigemodelle aus Zeiten einer Sozialdemokratisch geprägten Schulpolitik willentlich beseitigt?

Wenn die SPD dem zustimmen würde, die im MKK ja deswegen den Landrat stellt, weil sie mehr Stimmen erhalten hat, als die CDU, würde sie die von ihr selbst aufgebaute Schullandschaft zerstören.

gez.

Jörg Engels, Vorsitzender GEW-Kreisverband Hanau

Heinz Bayer, Kreisvorstandsmitglied GEW-Hanau, langjähriges Mitglied der Schulkommission Hanau

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KV Hanau aktuell Bildungspolitik Archiv ab 2009 Aktuelles
news-644 Thu, 23 Sep 2021 20:24:00 +0200 Pressekonferenz: GEW äußert sich kritisch zum Schulstart https://gew-main-kinzig.de/home/details/pressekonferenz-gew-aeussert-sich-kritisch-zum-schulstart Bürokratie, unbefriedigende Ausstattung, mangelnde Information, fehlende Verläßlichkeit Die GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer am Staatlichen Schulamt für den MKK - vertreten durch Anja Saling, Herbert Graf, Barbara Watteroth-Mann, Jörg Engels und Heike Rickert-Fischer - hat vielfältige Kritik am begonnen Schuljahr geübt.

Hier Beispiele zum Presseecho:
https://www.hanauer.de/region/main-kinzig-kreis/lehrer-sind-am-limit-91001834.html oder https://www.gnz.de/region/main-kinzig-kreis/viel-burokratie-viele-versaumnisse-AJ1469266 oder https://vorsprung-online.de/politik/193430-lehrer-gewerkschaft-

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KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Bildungspolitik Archiv ab 2009 Aktuelles