GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Fri, 24 Jun 2022 08:53:23 +0200 Fri, 24 Jun 2022 08:53:23 +0200 TYPO3 EXT:news news-668 Thu, 30 Jun 2022 15:02:00 +0200 Podiumsdiskussion unter Beteiligung unseres Kreisvorsitzenden Jörg Engels https://gew-main-kinzig.de/home/details/podiumsdiskussion-unter-beteiligung-unseres-kreisvorsitzenden-joerg-engels Am Donnerstag, 30.06.2022 um 19.00 Uhr findet in der Kulturhalle Steinheim eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung unseres Kreisvorsitzenden Jörg Engels statt. Initiator ist die SPD. Themen werden sein:

- Defizite durch die Pandemie
- Umgang mit stark unterschiedlichen Lernfortschritten
- Recht auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern ab 2029?
- Ganztagsschule statt -betreuung

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Termin KV Hanau aktuell Aktuelles
news-667 Fri, 03 Jun 2022 18:27:17 +0200 Seit 70 Jahren Gewerkschaftsmitglied https://gew-main-kinzig.de/home/details/seit-70-jahren-gewerkschaftsmitglied Kreisverband Hanau der Bildungsgewerkschaft ehrte Jubilare Beim Kreisverband Hanau der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stand dieser Tage die Ehrung für Kolleginnen und Kollegen mit 25, 40, 50, 55, 60 oder gar 70 Jahren Mitgliedschaft in der GEW an.

Dieses Mal gab es besonders viele zu ehrende Kolleginnen und Kollegen, denn die Ehrung musste wegen Corona bereits zweimal verschoben werden. Insgesamt standen über 100 Kolleginnen und Kollegen zur Ehrung an, von denen immerhin 48 teilnehmen konnten.

„Eine so lange Mitgliedschaft ist in Zeiten, in denen Solidarität klein geschrieben wird, alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, erklärte die Kreisvorsitzende Anja Saling.

Die Ehrung fand im Druckhaus in Hanau-Steinheim statt. Bei einem reichhaltigen Angebot von Speisen und Getränken wurden viele Erinnerungen aufgefrischt, immer wieder unterbrochen von Gesang und Gittarrenspiel von Marvin Scondo. Zweimal wurde er vom „Perkussionisten“ Werner Hein-Ortel auf seiner Mülltonne begleitet. Die Anwesenden waren begeistert.

Danach standen die Ehrungen an. Dabei erinnerte Anja Saling an den geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Hintergrund des jeweiligen Eintrittsdatums. Gemeinsam mit ihrem Covorsitzenden Jörg Engels und dem Kreisvorstandsmitglied Elisabeth Kretzschmar-Wegner überreichte sie die Urkunden und Blumen.

Besonders hervorzuheben sind die Ehrungen von Dieter Schad und Bruno Amberg, die auf eine außergewöhnliche 70-jährige Mitgliedschaft in der Gewerkschaft zurück blicken können.

Dieter Schad bestand nach Bäckerlehre und Konditorlehre das externe Abitur und studierte in Frankfurt und Jugenheim. Dieter Schad wurde Schulleiter an der Rebstöckerschule in Frankfurt und auch zum Vorsitzenden der GEW in Frankfurt gewählt. Später war er Schulleiter an der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold und danach an der Schule am Schloßplatz in Hanau. Er war einer der wenigen, die als Schulleiter am ersten Lehrerstreik in Hessen im November 1979 teilgenommen haben. Nach Auffassung der Landesregierung besitzen Beamtinnen und Beamte damals wie heute im Widerspruch zum EU-Recht kein Streikrecht. Schulleiterinnen und Schulleiter waren damals besonders von Disziplinarmaßnahmen bedroht. Er erhielt für die Streikteilnahme eine Disziplinarstrafe von DM 3000, die dankenswerterweise vom Vorstand der GEW übernommen wurde. Dieter Schad erinnerte die Kolleginnen und Kollegen an den alten Wahlspruch der GEW: „Gemeinsam Erfolgreich Wirken“!

Bruno Amberg stieg nach einer Maschinenschlosserlehre in seinem Betrieb zum Ausbilder auf und wechselte später als Lehrer an die Ludwig-Geißler-Schule, einer gewerblich-technischen Berufsschule in Hanau. Während seiner gesamten beruflichen Laufbahn setzte er sich immer wieder für die Rechte seiner Kolleginnen und Kollegen ein.

Eine Urkunde für ihre 55-jährige Mitgliedschaft erhielten Albert Rücker und Gabriele Lüdecke-Eisenberg.

Für eine 50-jährige Mitgliedschaft in der GEW wurden Horst Karl, Wulf Hilbig, Jörg Sternberg, Angelika Thannhäuser, Bodo Schneider, Gisela Weber, Manfred Nikolay, Peter Heurich, Hartmut Barth-Engelbart, Bärbel Birkle, Gerhard Adrian, Bernhard Michel, Karin Bauer-Guettinger, Dorothe Plath, Heinz Semmel und Irmgard Wolf-Ahrens geehrt.

Eine Urkunde für ihre 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Gertrud Paech, Bernd Landgraf, Ruth Hauenstein, Peter Newesil, Clara Ortel, Rosmarie Bayer, Marina Möller, Barbara Ziegler, Dieter Stang, Christa Gutmann-Duttine, Rainer Klehm-Toller, Jürgern Götz, Jutta Weiser, Ute Delgenhaus-Lange, Carola Jacob-Frischkorn, Wolfgang Dworak, Heidi Gräder, Jürgen Schmidt und Klaus Jördens.

Für eine 25-jährige Mitgliedschaft wurden Ulrike Martin, Judith Klein, Gabriele Weckesser, Sabine Scholz-Buchanan, Ursula Timpel, Axel Matzky-Eilers, Hartmut Brunsfeld, Karin Kühn, Natascha Schaller-Weigt und Christiane Volland geehrt.

Nach den Ehrungen wurde weiter die Gelegenheit genutzt, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, die man oft schon lange nicht mehr gesehen hat.

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KV Hanau aktuell Aktuelles
news-666 Sun, 29 May 2022 17:29:16 +0200 Fraktionsinfo Mai 2022 https://gew-main-kinzig.de/home/details/fraktionsinfo-mai-2022 Personelle Veränderungen GPRLL wird GPRS Lehrkräftemangel Offene Online-Sprechstunde der ... Hier ist es: Fraktionsinfo Mai 2022

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GPRLL Fraktionsinfos
news-665 Thu, 12 May 2022 15:37:00 +0200 Geführter Spaziergang in den Dietesheimer Steinbrüchen https://gew-main-kinzig.de/home/details/gefuehrter-spaziergang-in-den-dietesheimer-steinbruechen Wegen Corona zweimal verschoben. Endlich gut. Auf Einladung des KV Gelnhausen nahmen am 12./13. Mai, bei herrlichem Wetter  30 Kolleginnen und Kollegen, verteilt auf zwei Tage, an einem geführten Spaziergang durch die Dietesheimer Steinbrüche teil. Die KollegInnen kamen aus den KVs Gelnhausen, Offenbach-Land, BV Frankfurt, KV Hanau.

Die Dietesheimer Steinbrüche, bekannt auch als Naherholungsgebiet Mühlheim, sind entstanden aus einem mächtigen Lavastrom aus dem Vogelsberg, der sich in Urzeiten aus dem Vulkan bis hin  nach Lämmerspiel ergoss. Der Basaltabbau erfolgte im letzten Jahrhundert, und hinterließ eine gespenstische Landschaft aus Gruben, die sich nach und nach mit Main-und Grundwasser füllten. Nachdem der Abbau beendet war, wurde das Gebiet renaturiert und viele Bäume gepflanzt. Heute ist es ein sehr gefragtes Ausflugsziel

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Senioren Aktuelles
news-664 Sat, 30 Apr 2022 09:33:30 +0200 Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst 2022 - WARNSTREIK am 04. Mai https://gew-main-kinzig.de/home/details/tarifrunde-sozial-und-erziehungsdienst-2022-warnstreik-am-04-mai 10:00 Uhr: Treffen in Hanau am Freiheitsplatz 10:30 Uhr: Demonstration, die zum Freiheitsplatz zurückkehrt Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 25. Februar 2022 mit der Vereinigung der kommuna-len Arbeitgeberverbände (VKA) über die Weiterentwicklung der Sonderregelungen und der Tä-tigkeitsmerkmale für den Sozial- und Erziehungsdienst im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). In bislang zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein Angebot vorge-legt und zentrale Forderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen.
Die Gewerkschaften fordern u.a.:
▪ Verbesserte Eingruppierung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst
▪ Anpassung der Stufenlaufzeiten an die allgemeinen Regelungen und Öffnung der Stu-fen 5 und 6 für alle Entgeltgruppen im Sozial- und Erziehungsdienst
Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft die GEW ihre Mitglieder im Geltungs-bereich der Sonderregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst im TVöD/TVöD BT-B in den kommunalen Einrichtungen (Kitas und erweiterte schulische Betreuung) im Main-Kinzig-Kreis am Mittwoch, den 4. Mai 2022 zu einem Warnstreik auf.

Warnstreikaufruf

Weitere Hinweise
Der in den Hinweisen erwähnte Elternbrief wird vermutlich am Montag in der Homepage des Landesverbandes zu finden sein.

Antrag auf Streikgeld

 

 

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KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Aktuelles
news-663 Wed, 23 Mar 2022 16:35:03 +0100 Fraktionsinfo März 2022 https://gew-main-kinzig.de/home/details/fraktionsinfo-maerz-2022 Mehrarbeit durch zusätzlichen Distanzunterricht - was tun? Offene Online-Sprechstunde der GEW-Fraktion Hier ist es: Fraktionsinfo März 2022

Hier ist der Antrag: Antrag-Mehrarbeit

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GPRLL Fraktionsinfos
news-662 Mon, 21 Mar 2022 16:53:18 +0100 Krieg ist keine Lösung – sofortiger Waffenstillstand https://gew-main-kinzig.de/home/details/krieg-ist-keine-loesung-sofortiger-waffenstillstand Schluss mit dem Völkermord Beschluss des Landesvorstands am 18./19.3.2022 Die GEW Hessen wendet sich entschieden gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der russischen Regierung auf die souveräne Republik Ukraine. Dieser Angriff ist durch nichts zu rechtfertigen und nicht entschuldbar. Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gelten den Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg leiden oder vor dem Krieg fliehen. Frieden kann es nicht durch Krieg und militärische Aufrüstung geben – auch nicht in Deutschland – sondern nur durch Gespräche der an dem Konflikt beteiligten Parteien an einem gemeinsamen Verhandlungstisch. Alle Kriegsparteien müssen die Waffen niederlegen, insbesondere die russische Armee, und sofortige konstruktive Verhandlungen über einen Waffenstillstand aufnehmen. Mehr Waffen führen nicht zu Frieden.
Wir fordern das Land Hessen auf, den Geflüchteten aus der Kriegsregion unbürokratisch ein menschenwürdiges Ankommen zu ermöglichen und Perspektiven in Hessen zu eröffnen. Dabei darf es keine Ungleichbehandlung zwischen der Herkunft von Geflüchteten geben. In den Bildungseinrichtungen werden in den kommenden Monaten viele geflüchtete Kinder und Jugendliche ankommen, oftmals vom Krieg traumatisiert – eine Re-Traumatisierung der aus anderen Kriegen geflüchteten Kinder und Jugendlichen steht zu befürchten. Das Land Hessen ist dringend aufgefordert, ein Einstellungsprogramm für sozialpädagogische Fachkräfte, Psycholog:innen und für Lehrkräfte, vor allem für Deutsch als Fremdsprache aufzulegen. Die Schulträger sind aufgefordert, die Räumlichkeiten bereitzustellen. Die Bildungseinrichtungen müssen bei diesen Herausforderungen bestmöglich unterstützt werden. Die Anerkennung von ausländischen pädagogischen Abschlüssen ist endlich zu erleichtern, dies ist spätestens seit den Erfahrungen der Migrationsbewegung aus Syrien überfällig. Darüber hinaus muss die Landesregierung die zusätzliche Belastung der Kolleginnen und Kollegen, deren Belastungsgrenze längst überschritten ist, durch geeignete Maßnahmen abfedern.
Die Bundesregierung plant die Einrichtung eines Sondervermögens für zusätzliche Militärausgaben in Höhe von 100 Milliarden Euro und eine Steigerung des Wehretats auf mehr als zwei Prozent der Wirtschaftsleistung – dies entspricht einem jährlichen Plus von rund 25 Milliarden Euro. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass plötzlich Milliardenbeträge für Kriegsgerät zur Verfügung gestellt werden können, während seit Jahren mehr Geld für Bildung, Gesundheit oder Klimaschutz mit Verweis auf fehlende Mittel und die Schuldenbremse verweigert wird – und dies trotz einer schlechten Bildungsinfrastruktur und fehlenden Fachkräften in Kitas, an Schulen und Hochschulen. Trotz aller Wut, Trauer und Ohnmacht angesichts des völkerrechtswidrigen Krieges ist es unsere Überzeugung, dass Konflikte mit militärischen Mitteln nicht gelöst werden können. Schon jetzt fallen die Militärausgaben hoch aus, und eine weitere Steigerung wird weder den Krieg gegen die Ukraine noch andere Kriege verhindern oder beenden.
Die GEW Hessen fordert deshalb die Rücknahme des "Sondervermögens" und den Verzicht auf eine Erhöhung des Wehretats. Die dafür vorgesehenen Mittel sollten für soziale und ökologische Sicherheit genutzt werden, um auch die Ausgaben für Bildung endlich nachhaltig und im Sinne der Generationengerechtigkeit zu erhöhen.

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Aktuelles
news-661 Sat, 19 Mar 2022 13:10:39 +0100 Bildungsgewerkschaft GEW nimmt Stellung in der Schuldebatte im Main-Kinzig-Kreis https://gew-main-kinzig.de/home/details/bildungsgewerkschaft-gew-nimmt-stellung-in-der-schuldebatte-im-main-kinzig-kreis Erhalt und Stärkung der Integrierten Gesamtschulen GEW für längeres gemeinsames Lernen Keine Umwandlung von Integrierten Gesamtschulen Kreisverbände der Bildungsgewerkschaft GEW nehmen Stellung in der Schuldebatte im Main-Kinzig-Kreis

Für Erhalt und Stärkung der Integrierten Gesamtschulen im Kreis

Mit großem Interesse haben die Kreisverbände der Bildungsgewerkschaft GEW Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern die Diskussion zur Schulentwicklung in der Presse verfolgt. Die Positionen des Landrates, der CDU und der SPD zeigen deutlich, dass es auch bei uns im Kreis sehr unterschiedliche Auffassungen zum Thema des längeren gemeinsamen Lernens gibt. Während Thorsten Stolz (SPD), Landrat des Main-Kinzig-Kreises, den Fortbestand der Integrierten Gesamtschulen als selbstverständlich ansieht, versucht der zuständige Dezernent Winfried Ottmann (CDU), erfolgreich arbeitende Schulen umzuwandeln. „Die GEW steht dafür, dass Kinder und Jugendliche möglichst lange möglichst wohnortnah gemeinsam lernen“, konstatiert in diesem Zusammenhang Heike Rickert-Fischer, Mitglied im Vorsitzenden-Team des KV Gelnhausen. Die Gewerkschaft sieht den Trend hin zum gymnasialen Bildungsgang, der sich in der auch im MKK wachsenden Zahl an Schülerinnen und Schülern, die diesen Bildungsgang wählen, widerspiegelt, durchaus positiv. „Eine möglichst hochwertige Bildung streben wir für alle Kinder an – „gymnasial“ geht es auch an den Integrierten Gesamtschulen in unserem Kreis zu!“, meint Jörg Engels, Mitglied im Vorsitzenden-Teams des KV Hanau. Integrierte Gesamtschulen integrieren alle Bildungsgänge: Den Haupt- und Realschul-Bildungsgang sowie den gymnasialen Bildungsgang. An den Integrierten Gesamtschulen arbeiten Gymnasiallehrkräfte ebenso wie Haupt- und Realschullehrkräfte. Auch Unterrichtsinhalte und Lehrwerke seien danach ausgerichtet. „Allerdings findet dies bei der Schülerlenkung keine Berücksichtigung. Kinder, die an einem Gymnasium angemeldet werden, aber dort nicht aufgenommen werden können, werden vom Schulamt an Kooperative Gesamtschulen gelenkt, obwohl sie durchaus auch an den Integrierten Gesamtschulen ein gleichwertiges gymnasiales Bildungsangebot bekommen könnten“, führt Anja Saling, Mitglied im Vorsitzenden-Team des KV Hanau, dazu aus.

In der Forderung nach einem weiteren grundständigen Gymnasium bzw. der Umwandlung einer integrierten Gesamtschule in eine kooperative Gesamtschule mit Oberstufe zeigt sich dagegen der Wunsch nach früher Selektion der Schülerinnen und Schüler nach der 4. Jahrgangsstufe. „Ein solches Konzept lehnen wir eindeutig ab!“, stellt Vanessa Erlinger, Mitglied im Vorsitzenden-Team des KV Schlüchtern, fest.

„Wir haben in unserem Kreis, ein System hervorragend arbeitender integrierter Gesamtschulen!“, stellt Mario Wagner fest, Mitglied im Vorsitzenden-Team des KV Gelnhausen, „und auch in integrierten Systemen kann das Abitur bzw. der Übergang in die gymnasiale Oberstufe erreicht werden.“

Anja Saling führt weiter aus: „Für das gute Gelingen eines integrierten Systems sind selbstverständlich ausreichende personelle Ressourcen bereitzustellen. So kann das Lernen auch zur Lösung sozialer Probleme beitragen und gesellschaftliches und demokratisches Engagement gefördert werden. Positiv zu bewerten ist, dass in den integrierten Systemen bereits Koordinierungsstunden für die Kolleg_innen eingerichtet wurden.“

Die GEW fordert darüber hinaus:

  • Anerkennung der hervorragenden Arbeit der integrierten Gesamtschulen im Kreis durch eine auskömmliche Personalversorgung durch das Staatliche Schulamt und bauliche Modernisierung durch den jeweiligen Schulträger;
  • Beratung der Eltern im Sinne der Gleichwertigkeit aller Schulformen, die zum gymnasialen Bildungsabschluss führen;
  • Fortführung der Kooperationsvereinbarung des MKK mit der Stadt Hanau;
  • Erhalt und Ausbau aller integrierten Gesamtschulen im Kreis sowie des Lichtenberg Oberstufengymnasiums in Bruchköbel.

Abschließend stellt Jörg Engels noch Folgendes klar: „Die GEW stellt mit ihren Forderungen weder die Existenz der bestehenden grundständigen Gymnasien in Frage, noch will sie diese in ihrer Arbeit abwerten. Allerdings gibt es sowohl in der Stadt Hanau als auch im Main-Kinzig-Kreis genügend Angebote, die dieses Konzept verfolgen.“

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KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Bildungspolitik Archiv ab 2009 Aktuelles
news-660 Wed, 09 Mar 2022 20:43:55 +0100 Die Gutscheine gelten länger! https://gew-main-kinzig.de/home/details/default-311707273e Die im vergangenen Jahr anstelle des GEW-Essens versendeten Gutscheine für den Landgasthof Druschel gelten bis zum 31.05.22 - lasst es Euch schmecken!

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KV Schlüchtern aktuell
news-659 Thu, 10 Feb 2022 16:29:03 +0100 Der neue Vorstand stellt sich vor https://gew-main-kinzig.de/home/details/typo3-test-kv-schluechtern Unsere Ideen und Ziele für die gewerkschaftliche Zukunft im Altkreis Schlüchtern Liebe Kollegin, lieber Kollege,

nun ist es so weit. Der neue Kreisvorstand des GEW Kreisverbands Schlüchtern wurde gewählt und wir als neuer geschäftsführender Vorstand möchten uns gerne bei Dir vorstellen. Wir, das sind die beiden Vorsitzenden Vanessa Erlinger (40 Jahre, Förderschullehrerin an der Brentano-Schule, Altenhaßlau) und Pyrola Dittmar (39 Jahre, Haupt- und Realschullehrerin an der Stadtschule Schlüchtern, momentan in Elternzeit) und die stellvertretende Vorsitzende Isabell Iglhaut (32 Jahre, Grundschullehrerin an der Bergwinkel-Grundschule in Schlüchtern).

Gerade in der heutigen Zeit ist gewerkschaftliche Arbeit unglaublich wichtig, denn es gibt viele Schwierigkeiten, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Neben den ohnehin vorhandenen Herausforderungen unseres Berufs sind wir konfrontiert mit vielen sich immer wieder veränderten Coronabestimmungen, der schleppend laufenden Digitalisierung, wechselnden Programmen und Messengern, Datenschutzunsicherheiten im digitalen Raum, Konflikten mit Eltern, die die Coronabestimmungen verneinen, und vielem mehr. Wir alle stehen somit vor noch mehr Herausforderungen als es ohnehin schon der Fall ist. Es gilt, diese Arbeitssituation nachhaltig zu verbessern, und zwar im Sinne der Kolleg*innen an den Schulen. Wir brauchen eine ENTlastung und nicht weitere BElastungen, die den Arbeitsalltag nur zusätzlich erschweren und mit neuen Komplikationen versehen. Das Wesentliche, nämlich der Unterricht und die Förderung unserer Schüler*innen mutieren mehr und mehr zur Nebensache, weil man gar nicht mehr alles gleichzeitig leisten kann. Es kann nicht sein, dass Kolleg*innen ihre Stunden reduzieren, weil das Pensum nicht mehr zu schaffen ist und den finanziellen Nachteil aufgrund politischer Fehlentscheidungen tragen müssen. All diese Dinge erleben wir täglich und sind motiviert, uns für eine Verbesserung zu engagieren und gemeinsam mit Dir dafür zu kämpfen. Wenn auch Du Interesse hast in unserem Kreisverband mitzuarbeiten, schreibe uns eine E-Mail. Wir freuen uns über jeden, der sich engagiert – egal in welchem Umfang! 

Mit kollegialem Gruß

Dein neuer Vorstand

 

Vanessa Erlinger, Pyrola Dittmar und Isabell Iglhaut

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KV Schlüchtern aktuell